Definition
kWh und kWp sind zwei oft verwechselte Einheiten. Die Kilowattstunde (kWh) ist eine Energiemenge, also wie viel Strom über eine Zeit verbraucht oder gespeichert wird. Das Kilowatt-Peak (kWp) bezeichnet dagegen die Spitzenleistung einer Photovoltaikanlage unter Normbedingungen, also wie stark die Anlage maximal Strom erzeugen kann.
Warum kWh und kWp wichtig ist
Wer Speicher und PV-Anlagen plant, muss beide Größen sauber auseinanderhalten. Die Speichergröße wird in kWh angegeben, die Größe der Solaranlage in kWp. Eine falsche Verwechslung führt schnell zu einer über- oder unterdimensionierten Anlage. Auch die Leistung eines Speichers (in kW) ist von seiner Kapazität (in kWh) zu unterscheiden.
Praxisbeispiel
Aus der Praxis
Eine PV-Anlage mit 30 kWp erzeugt unter optimalen Bedingungen maximal 30 Kilowatt Leistung. Über einen sonnigen Tag liefert sie vielleicht 180 kWh Energie. Ein Speicher mit 50 kWh Kapazität kann davon einen großen Teil aufnehmen und später wieder abgeben.
Häufige Fragen
Was ist der einfache Unterschied zwischen kW und kWh?
Kilowatt (kW) ist die Leistung, also wie schnell Energie fließt. Kilowattstunde (kWh) ist die Energiemenge, also Leistung mal Zeit. Ein Gerät mit 2 kW Leistung verbraucht in einer Stunde 2 kWh.
Wonach richtet sich die Speichergröße?
Die Speicherkapazität in kWh richtet sich nach Verbrauch, PV-Erzeugung und Nutzungsziel. Für die Auslegung ist eine individuelle Berechnung sinnvoll.
Verwandte Begriffe
Energiemenge und Anlagenleistung unterscheiden?
Speichergröße berechnen