Definition
Lastmanagement bezeichnet die gezielte zeitliche Steuerung von Stromverbrauchern in einem Betrieb, um Lastspitzen zu vermeiden und den Netzanschluss optimal auszunutzen. Ein Batteriespeicher erweitert das Lastmanagement, indem er Energie zwischenspeichert und flexibel bereitstellt, statt dass alle Verbraucher gleichzeitig aus dem Netz ziehen.
Warum Lastmanagement wichtig ist
Wenn viele leistungsintensive Geräte gleichzeitig laufen, entstehen teure Lastspitzen und der Netzanschluss kann an seine Grenze kommen. Gutes Lastmanagement verteilt diese Lasten oder puffert sie über einen Speicher ab. Das senkt Kosten und ermöglicht oft den Anschluss zusätzlicher Verbraucher wie Ladepunkte oder Wärmepumpen, ohne den Netzanschluss ausbauen zu müssen.
Praxisbeispiel
Aus der Praxis
Ein Betrieb möchte mehrere Ladepunkte für Firmenfahrzeuge installieren, doch der Netzanschluss ist knapp. Statt den Anschluss teuer auszubauen, puffert ein Speicher die Ladelasten ab und gibt die Energie kontrolliert ab. So bleibt die bezogene Spitzenleistung im Rahmen.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Lastmanagement und Peak Shaving?
Peak Shaving ist eine konkrete Anwendung des Lastmanagements, nämlich das Abfangen der höchsten Lastspitzen. Lastmanagement ist der breitere Begriff und umfasst auch die zeitliche Steuerung und Verteilung von Verbrauchern.
Hilft Lastmanagement beim Netzanschluss?
Ja. Durch das Abpuffern von Lasten kann ein Betrieb zusätzliche Verbraucher anschließen, ohne den Netzanschluss sofort ausbauen zu müssen, was hohe Kosten spart.
Verwandte Begriffe
Stromlasten zeitlich klug verteilen?
Speicher für Gewerbe und Industrie