Definition
Die Zyklenfestigkeit gibt an, wie viele vollständige Lade- und Entladevorgänge ein Batteriespeicher übersteht, bevor seine Kapazität spürbar nachlässt. Ein Ladezyklus entspricht dem einmaligen vollständigen Laden und Entladen. Moderne Speicher auf LFP-Basis erreichen mehrere Tausend bis über zehntausend Zyklen.
Warum Zyklenfestigkeit und Ladezyklen wichtig ist
Die Zyklenfestigkeit bestimmt maßgeblich die Lebensdauer und damit die Wirtschaftlichkeit eines Speichers. Gerade bei intensiver Nutzung, etwa für tägliches Peak Shaving oder Arbitrage mit mehreren Zyklen pro Tag, ist eine hohe Zyklenfestigkeit entscheidend. LFP-Speicher gelten hier als besonders langlebig und sicher.
Praxisbeispiel
Aus der Praxis
Ein Speicher, der täglich rund einen Vollzyklus durchläuft, kommt im Jahr auf etwa 365 Zyklen. Bei einer Zyklenfestigkeit von über 6.000 Zyklen ergibt sich daraus rechnerisch eine sehr lange Nutzungsdauer, was die Anlage über die Jahre wirtschaftlich macht.
Häufige Fragen
Wie lange hält ein moderner Gewerbespeicher?
Moderne LFP-Speicher sind für viele Tausend Ladezyklen ausgelegt und können je nach Nutzung eine Lebensdauer von deutlich über zehn Jahren erreichen. Der genaue Wert hängt von Technologie und Nutzungsintensität ab.
Was bedeutet LFP?
LFP steht für Lithium-Eisenphosphat, eine Batterietechnologie, die für ihre hohe Sicherheit und Langlebigkeit bekannt ist und heute der Standard für gewerbliche Speicher ist.
Verwandte Begriffe
Wie lange ein Speicher durchhält?
Speicher für Gewerbe und Industrie