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Eigenverbrauchsoptimierung

Wirtschaft

Definition

Eigenverbrauchsoptimierung bezeichnet alle Maßnahmen, die den Anteil des selbst erzeugten Stroms erhöhen, der im eigenen Betrieb oder Haushalt direkt genutzt wird. Ein Batteriespeicher ist dabei das zentrale Werkzeug: Er speichert überschüssigen Solarstrom, der sonst günstig ins Netz eingespeist würde, und stellt ihn dann bereit, wenn die Sonne nicht scheint.

Warum Eigenverbrauchsoptimierung wichtig ist

Selbst genutzter Solarstrom ist deutlich wertvoller als eingespeister. Die Einspeisevergütung liegt nur bei wenigen Cent pro Kilowattstunde, während der Bezug von Netzstrom für Gewerbe oft das Mehrfache kostet. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart also die Differenz. Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote oft nur bei 20 bis 35 Prozent, mit Speicher sind 60 bis 80 Prozent erreichbar.

Praxisbeispiel

Aus der Praxis

Ein Handwerksbetrieb erzeugt mittags mit seiner PV-Anlage mehr Strom, als er gerade braucht. Ohne Speicher fließt der Überschuss für wenige Cent ins Netz. Mit Speicher wird dieser Strom abends und früh morgens genutzt, wenn sonst teurer Netzstrom nötig wäre.

Häufige Fragen

Wie hoch kann die Eigenverbrauchsquote steigen?

Mit einem passend dimensionierten Speicher sind Eigenverbrauchsquoten von 60 bis 80 Prozent realistisch, gegenüber 20 bis 35 Prozent ohne Speicher. Der genaue Wert hängt von Anlagengröße, Verbrauchsprofil und Speichergröße ab.

Lohnt sich Eigenverbrauch auch ohne Förderung?

Ja. Der wirtschaftliche Hebel ist die Differenz zwischen niedriger Einspeisevergütung und hohem Strombezugspreis. Diese Ersparnis entsteht unabhängig von Förderprogrammen.

Mehr selbst erzeugten Solarstrom direkt nutzen?

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