Definition
Notstrom bezeichnet die Fähigkeit eines Batteriespeichers, bei einem Netzausfall weiter Strom zu liefern. Eine USV, unterbrechungsfreie Stromversorgung, geht noch einen Schritt weiter und überbrückt den Ausfall ohne spürbare Unterbrechung, sodass kritische Geräte ununterbrochen weiterlaufen. Viele moderne Gewerbespeicher bieten beide Funktionen.
Warum Notstrom und USV wichtig ist
Für Betriebe mit empfindlichen Prozessen kann ein Stromausfall teuer werden, etwa bei Kühlhäusern, IT-Systemen oder laufenden Produktionsschritten. Ein Speicher mit Notstrom- oder USV-Funktion sichert diese kritischen Bereiche ab und verhindert Datenverlust, verdorbene Ware oder Produktionsstillstand.
Praxisbeispiel
Aus der Praxis
Bei einem Netzausfall schaltet der Speicher in einer Kfz-Werkstatt automatisch auf Notstrom und hält die wichtigsten Systeme am Laufen. In einem Kühlbetrieb sorgt die USV-Funktion dafür, dass die Kälteanlagen ohne Unterbrechung weiterarbeiten.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Notstrom und USV?
Notstrom liefert nach einem kurzen Umschaltmoment wieder Strom. Eine USV überbrückt den Ausfall unterbrechungsfrei, also ohne jede spürbare Lücke. Für sehr empfindliche Geräte wie Server ist die USV-Funktion wichtig.
Kann jeder Speicher Notstrom liefern?
Nicht automatisch. Die Notstrom- oder USV-Fähigkeit hängt vom System und der Installation ab. Wir prüfen für Ihren Anwendungsfall, welche Lösung nötig ist.
Verwandte Begriffe
Versorgung bei Stromausfall absichern?
Speicher für Gewerbe und Industrie